Please use this identifier to cite or link to this item: https://doi.org/10.21256/zhaw-2214
Title: Ressourcen und Stressoren bei langjährig tätigen IV-Berufsberatenden : oder wie ein "Job zwischen den Stühlen" als Herausforderung individuell gemeistert wird
Authors : Käslin, Annemarie
Advisors / Reviewers : Mosele, Peter
Schneebeli, René
Extent : 69
Publisher / Ed. Institution : Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften
Publisher / Ed. Institution: Winterthur
Issue Date: 2016
License (according to publishing contract) : Licence according to publishing contract
Language : German
Subject (DDC) : 331: Labor economics
360: Social problems and social insurance
Abstract: IV-Berufsberatende sind spezifischen arbeitsbezogenen und psychosozialen Belastungen ausgesetzt, die sich seit 2008 mit den 5. und 6. IVG-Revisionen nochmals verändert haben. Diese Arbeit geht der Frage nach, wie es langjährig tätige IV-Berufsberatende schaffen, angesichts der hohen fachlichen, persönlichen und sozialen Anforderungen ihre Aufgabe mit Engagement, gleichbleibendem Interesse und bei guter Gesundheit zu erfüllen. Die empirische Untersuchung ist qualitativ ausgelegt und umfasst sechs Interviews mit IV- resp. BEFAS-Berufsberatenden, welche ihre Tätigkeit seit mindestens neun Jahren ausüben. Zusätzlich wurde den Interviewpartnern der Fragebogen AVEM-44 abgegeben um Hinweise zu erhalten, ob allenfalls gesundheitsgefährdendes arbeitsbezogenes Verhalten oder Erleben vorliegt. Die Resultate der Interviewstudie zeigen, dass die Gründe für das erfolgreiche Bestehen im Beruf in erster Linie bei den protektiven Faktoren der Person zu suchen sind: Individuelle Bewältigungs- und Stressstrategien, Resilienz, eine hohe Identifikation mit dem Beruf, der Rolle und dem Arbeitgeber IV, ein Attribuierungsstil, der Erfolg differenziert und realistisch betrachtet und insbesondere bestimmte Persönlichkeitseigenschaften, die subjektiv als hoch übereinstimmend mit den ganz unterschiedlichen Anforderungen der Tätigkeit erlebt werden. Ebenfalls zeigt sich, dass ein Mindestmass an arbeitsbezogenen Ressourcen gegeben sein muss, um den Beruf längerfristig ausüben zu können. Hier stechen ein genügend grosser Handlungsspielraum und die soziale Unterstützung durch direkte Vorgesetzte und das Team hervor. Die Ergebnisse des AVEM-44 zeigen bei keinem der Probanden ein gesundheitsgefährdendes Verhaltens- und Erlebensmuster und bestätigen damit, dass die Befragten insgesamt über genügend bedingungs- und personenbezogene Ressourcen verfügen, um arbeitsbezogene Stressoren zu kompensieren oder abzufedern.
Departement: Applied Psychology
Organisational Unit: Institute of Applied Psychology (IAP)
Publication type: Master thesis
DOI : 10.21256/zhaw-2214
URI: https://digitalcollection.zhaw.ch/handle/11475/11025
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