Please use this identifier to cite or link to this item: https://doi.org/10.21256/zhaw-2187
Title: Wenn Schreiner und Schreinerinnen abwandern : bewusste Karriereplanung oder notgedrungene Flexibilität? Eine Studie zum Berufswechsel
Authors : Deubelbeiss, Christine
Advisors / Reviewers : Gschwind, Wally
Müller, Daniel
Schmidt Boner, Ladina
Extent : 58
Publisher / Ed. Institution : ZHAW Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften
Publisher / Ed. Institution: Winterthur
Issue Date: 2017
License (according to publishing contract) : Licence according to publishing contract
Language : German
Subject (DDC) : 331: Labor economics
Abstract: Im BIZ Bern-Mittelland wird vermutet, dass Jahr für Jahr sehr viel mehr handwerkliche Berufsleute ausgebildet werden, als es tatsächlich braucht und dass diese Berufsleute ihren Beruf schon kurz nach der Ausbildung verlassen. In der vorliegenden Arbeit wird dem Berufswechsel anhand des Schreinerberufs nachgegangen. Untersucht wird, ob Schreinerleute ihren ersterlernten Beruf überproportional häufig verlassen und so ja, aus welchen Gründen. Weiter wird der beruflichen Zufriedenheit und Anpassungsfähigkeit nachgegangen. Anhand arbeitsmarktlicher Studien sowie relevanter psychologischer Fachliteratur wird im theoretischen Teil ein erster Überblick geschaffen. Dabei werden Begriffe wie zum Beispiel Berufswechsel, Abwanderung, berufliche Zufriedenheit, Arbeitszufriedenheit geklärt. Ebenso wird die Perspektive zweier Laufbahntheoretiker vorgestellt. Im empirischen Teil werden die Fragestellungen anhand Interviews mit 11 ehemaligen Schreinerleuten weiter untersucht. Die vorliegende Arbeit zeigt, dass zur Abwanderung im Schreinerberuf keine quantitative Aussage gemacht werden kann, da keine repräsentativen Zahlen vorliegen. Entscheidet sich eine Person aber für einen Berufswechsel, liegen meist mehrere Gründe vor. Anstoss ist oft eine veränderte persönliche Situation. Hauptgrund für einen Berufswechsel sind meist schlechte Arbeitsbedingungen, die Unmöglichkeit, familiären Aufgaben nachzukommen, gefolgt von fehlender Wertschätzung und abnehmendem Ansehen des Handwerkes. Der tiefe Lohn wird zwar beklagt, da er nicht reicht, um eine Familie zu ernähren, aber nicht als Hauptgrund angegeben. Schreinerleute stehen weiterhin hinter dem ersterlernten Beruf und würden auch ihren Kindern vom Schreinerberuf nicht abraten. Dennoch bereuen sie den Berufswechsel nicht und schätzen die neue berufliche Tätigkeit.
Departement: Applied Psychology
Organisational Unit: Institute of Applied Psychology (IAP)
Publication type: Master Thesis
DOI : 10.21256/zhaw-2187
URI: https://digitalcollection.zhaw.ch/handle/11475/10981
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