Please use this identifier to cite or link to this item: https://doi.org/10.21256/zhaw-1012
Title: Externe Demokratieförderung durch die EU : Eine theoretische Modellbildung
Authors : Erny, Matthias
Publisher / Ed. Institution : ZHAW Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften
Publisher / Ed. Institution: Winterthur
Issue Date: Jan-2014
Series : SML Working Paper
Series volume: 3
Language : Deutsch / German
Subjects : Externe Demokratieförderung; Demokratisierung; External Democracy Promotion; Democratization; Slowenien; Serbien; EU
Subject (DDC) : 330: Wirtschaft
Abstract: Dieses Working Paper befasst sich mit der externen Demokratieförderung durch die EU. Es wird basierend auf einer Theoriekonstruktion, welche Strukturen, Akteure und Prozesse berücksichtigt, ein Wirkungsmodell entwickelt, das den Zusammenhang zwischen der externen Demokratieförderung als Teil der EU-rweiterungspolitik und dem innerstaatlichen Demokratisierungsprozess darstellt, um bessere Erklärungen für die Ursachen, Bedingungen und den Verlauf von Transformationsprozessen zu liefern. Die Untersuchung zeigt, dass die EU aufgrund der unterschiedlichen Ausgangslagen der Transformationsländer unterschiedlich starke Konditionalitäten anwandte. In Slowenien wirkte das Anreiz-Druck-System der EU wie ein Katalysator, der die bereits bestehenden Reformbemühungen beschleunigte. In Serbien hat das System aufgrund von divergierenden Vorstellungen über den Reformpfad zu internem Widerstand geführt, wodurch die Transformation als Stop-and-go-Prozess bezeichnet werden kann. In beiden Fällen zeigt sich, dass die sozioökonomische Situation zur Erklärung der Transformation beigezogen werden muss. In Slowenien haben die Reformen nach einer kurzen Verschlechterung der sozioökonomischen Lage zum wirtschaftlichen Aufschwung geführt, wodurch die politischen Entscheidungsträger auf die Unterstützung ihres Reformpfades durch die Bevölkerung zählen konnten. In Serbien hat erst die prekäre sozioökonomische Situation der jüngeren Vergangenheit zur breiten Einsicht der politischen Entscheidungsträger geführt, dass die Kooperation mit der EU die einzige Alternative mit Aussicht auf eine Entspannung der wirtschaftlichen Situation darstellt.
Further description : Working Paper
Departement: School of Management and Law
Organisational Unit: Fachstelle für Wirtschaftspolitik (FWP)
Publication type: Working Paper – Gutachten – Studie / Working Paper – Expertise – Study
DOI : 10.21256/zhaw-1012
URI: https://digitalcollection.zhaw.ch/handle/11475/1012
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