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Title: Rauchrückfallprävention im Akutspital : Wie können Pflegefachpersonen helfen?
Authors : Omoruyi, Precious
Advisors / Reviewers : Preusse-Bleuler, Barbara
Publisher / Ed. Institution : ZHAW Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften
Issue Date: 2015
Language : Deutsch / German
Subjects : behavio(u)r/attitude change; tobacco abstinence; tobacco cessation; nursing interventions; inpatient; relapse prevention
Subject (DDC) : 610.73: Pflege
Abstract: Hintergrund: Das Rauchen ist in der Schweiz allgegenwärtig, trotz diverser staatlicher Kampagnen und Interventionen. Rauchende hören auf, aufgrund medizinischer Empfehlung oder erhöhten Gesundheitsbewusstseins und werden wieder rückfällig. Pflegefachpersonen sind überfördert, aufgrund ihrer Handlungsunfähigkeit. Zielsetzung: Das Ziel dieser Arbeit ist es, mittels einer Literaturrecherche eine Wissensbasis zu schaffen, woraus später ein mögliches Konzept entwickelt werden kann, damit Pflegefachpersonen im akut-stationären Bereich handlungsfähig werden, um den Patientinnen und Patienten bei der Tabakrückfallprävention passende Unterstützung anzubieten. Methode: Es wurde eine Literaturrecherche in drei Datenbanken betrieben und die relevante Literatur kritisch gewürdigt. Relevante Ergebnisse: Nur wenige Studien haben die Rauchrückfallprävention thematisiert. Die Mehrheit legte den Fokus auf Rauchstoppinterventionen bei Frauen. Sechs der gefundenen Studien erfüllten die Einschlusskriterien und fünf davon empfehlen eine multimodale Behandlungsweise mit Schlüsselelementen wie Assessment, Bereitstellung von Informationen, Follow-ups bzw. proaktive Beratung (physisch, telefonisch oder elektronisch), Problemlösungsskillstraining, positives Verstärkungsmanagement, das Nutzen von Teachable Moments sowie soziale und pharmakologische Unterstützung. Schlussfolgerung: Pflegefachpersonen in Schweizer Akutspitälern haben eine eingeschränkte Rolle bei der Abstinenzförderung, aufgrund des Fallpauschalensystems, aber können den Prozess der Verhaltensänderung während des Spitalaufenthalts positiv beeinflussen. Es braucht allerdings mehr Forschung bzw. Langschnittstudien, mit hoher Repräsentativität, um die Effektivität Abstinenzinterventionen prüfen zu können.
Departement: Gesundheit
Organisational Unit: Institut für Pflege
Publication type: Thesis: Bachelor / Bachelor Thesis
DOI : 10.21256/zhaw-1003
URI: https://digitalcollection.zhaw.ch/handle/11475/1003
Appears in Collections:Abschlussarbeiten Pflege

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